Asger Jorn

 
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Fritz                          Stuckenberg                                                  - Abstrakte Komposition IX 38
Fritz Stuckenberg
"Abstrakte Komposition IX 38 "
2.500 €
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Joan                           Miró                                                         - Aus: Enfances
Joan Miró
"Aus: Enfances "
2.500 €
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Jean                           Dubuffet                                                     - Mouleuse de café
Jean Dubuffet
"Mouleuse de café "
2.000 €
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Curt                           Ehrhardt                                                     - Ohne Titel
Curt Ehrhardt
"Ohne Titel "
1.400 €
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Adolf                          Hölzel                                                       - Erstaunen in der Vorlesung
Adolf Hölzel
"Erstaunen in der Vorlesung "
1.110 €
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Adolf                          Hölzel                                                       - Kreiskomposition
Adolf Hölzel
"Kreiskomposition "
970 €
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Adolf                          Hölzel                                                       - Kreuzweg
Adolf Hölzel
"Kreuzweg "
800 €
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Willi                          Baumeister                                                   - Segmente mit Figuren
Willi Baumeister
"Segmente mit Figuren "
510 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Asger Jorn

Vejrum/Jütland 1914
- Aarhus 1973


Asger Jorn wird als Asger Oluf Jørgensen geborene und beginnt nach einer Lehrerausbildung 1930 zu malen. Die frühen Bilder Jorns sind kleine Landschaften und Porträts, die von der zeitgenössischen dänischen Kunst beeinflusst sind. Ab 1935 entstehen erste abstrakte Arbeiten. Mit Fernand Léger arbeitet Jorn 1937 an großformatigen Dekorationen für Le Corbusiers "Pavillon des Temps Nouveaux" anlässlich der Pariser Weltausstellung. Das Frühwerk des Malers zeigt deutlich die Beeinflussung durch Paul Klee, Joan Miró und Max Ernst. Asger Jorn entwickelt eine Form des gestischen Expressionismus. Dieser Stil kennzeichnet nicht nur seine Malerei, sondern auch seine Keramiken und Wandteppiche. Zusammen mit Appel, Constant, Corneille, Dotremont und Noiret gründet Jorn 1948 die Künstlergruppe "COBRA", deren erste große Ausstellung 1949 im Stedelijk Museum in Amsterdam stattfindet. Ziel dieser Gruppe ist es, Spontaneität und Expressivität in der Kunst verstärkt Geltung zu verschaffen und außerdem die künstlerische Vorherrschaft von Paris in Frage zu stellen. 1951-53 entstehen Gedichte und Aufsätze zur Kunst, ein Jahr später gründet Jorn - als Antwort auf Max Bills Ulmer Hochschule für Gestaltung - mit Enrico Bay das "Mouvement International pour un Bauhaus imaginiste". Asgar Jorn gelingt Ende der 1950er Jahre der internationale Durchbruch. Der Künstler nimmt 1959 und 1964 an der documenta in Kassel teil. Asger Jorn ist Kopf der Bewegung "Situationistische Internationale". Dies ist eine Gruppe von Künstlern, die gegen den kapitalistischen Funktionalismus Stellung bezieht. Bis 1961 verfasst Jorn wichtige Manifeste für die Gruppe. Seine Ablehnung des Guggenheim-Preises im Jahr 1964 erregt weltweites Aufsehen. Ölbilder und Öldrucke von Kaufhaus- und Salonbildern des 19. Jahrhunderts, übermalt der Künstler in den 1960er Jahren . So entstehen die sog. "Modifications" oder "Défigurations". Jorn schafft zudem Keramikarbeiten und Collagen, 1964 Décollagen und Papierabrisse, die er neu zusammenfügt. Der Künstler schafft, nach intensiver Beschäftigung mit skandinavischer Fotografie und dem Aufbau einer Fotosammlung, 1966 wieder intensiv zu malen. Von 1970 bis 1972 entsteht noch einmal ein großes malerisches Oeuvre. In den letzten Lebensjahren widmet sich Jorn vor allem der Plastik. Eine große Retrospektive in der Kestner Gesellschaft Hannover wird im Todesjahr des Künstlers eröffnet und anschließend von der Berliner Nationalgalerie sowie den Museen in Brüssel, Aalborg und Humlebaek übernommen. Asgar Jorn stibt am 1. Mai 1973 in Aarhus.